Ein neuer Tag, ein neues Land und ein neuer Ausflug standen an!Unsere heutige Tour hieß "Colonial Leon and bubbling mud pots", zu deutsch: Koloniales León und blubbernde Schlammtümpel :-)
Die Tour bestand, wie bereits am Namen zu erahnen war, aus zwei Teilen: den Schlammtümpeln und einer Stadtrundfahrt durch León.
Gleich nach dem Frühstück ging es wie
immer los. Wir wurden wieder mit dem Bus am Pier abgeholt und während der etwa einstndigen Fahrt zu den Tümpeln wurde uns wieder viel über Nicaragua, seine Geschichte und Kultur erzählt.
Als wir an den Schlammtümpeln ankamen, drang schon beim Aussteigen aus dem Bus der Geruch von Schwefel in unsere Nasen. Wie auch in Guatemala gibt es in Nicaragua sehr viele Vulkane, von denen auch einige noch aktiv sind. Die ganze Erde hier scheint noch zu brodeln, daher auch die blubbernden Schlammtümpel.




Wir machten uns zu Fuß auf zu den Löchern im Boden, aus denen heißer Rauch und Schwefelduft aufstieg. In einigen Löchern sah man es nur dampfen, in anderen dagegen sah man richtig den Schlamm wie er Blasen schlug.
Während unseres 20 Minütigen Aufenthaltes an diesem Ort wurden wir von unzähligen Einheimischen, vor allem Kindern belagert, die uns selbstgemachte Lehmwaren für $1 anzudrehen versuchten. Überhaupt schienen die Worte "ein Dollar" oder "für Dich" den Kindern hier als aller erstes beigebracht zu werden. Genauso wie das Talent aus allem Geld machen zu wollen. So kam es beispielsweise vor, dass sich ein Kind vor
einem bückte, einen Stein aufhob, um ihn dir dann für $1 verkaufen zu wollen. Das war wirklich zum Schießen! :-)
Die Schlammtöpfe waren ganz interessant, jedoch nichts umwerfendes. Und durch die regelrechte Belagerung der Einheimischen hatte man auch schnell das Bedürfnis wieder weiterfahren zu wollen.
Die Fahrt nach León dauerte noch etwa eine halbe Stunde. Dort angekommen schauten wir uns mit dem Guide die Kathedrale und den Marktplatz an. Dann war er auf einmal weg.
Alleingelassen von einem Guide, dessen Aufgabe es eigentlich gewesen wäre uns die Stadt zu zeigen, machten wir und die anderen Touristen dann eben alleine auf den Weg.
Steffen und ich gingen durch die ein oder andere Seitenstraße, aber so wirklich viel zu sehen gab es nicht. Es gefiel uns nicht in dieser Stadt und wirklich sicher fühlten wir uns hier auch nicht. Ständig wurde man von Einheimischen angequatscht die einem entweder etwas verkaufen oder einfach nur so Geld haben wollten.





Von allen Ländern die wir auf unserer Reise bereits gesehen haben und noch sehen werden, war Nicaragua mit Abstand das schlimmste. Hier wurde man als Tourist regelrecht ausgesaugt.
Wir waren froh als es Zeit war wieder abzufahren.
Ein anderer Punkt der uns hier besonders negativ auffiel war der ganze Müll. Es schien hier niemanden zu interessieren wo er seinen Müll ablud. Auf Seitenstreifen, in Vorgärten, in Wassergräben oder am Wegesrand: überall lagen leere Plastikflaschen und -tüten, Papkatons, Verpackungsmaterial usw.
Beim Anblick dieser Vermüllung machte sich Unverständnis und auch irgendwie Ärger in uns breit. Wie kann man nur so leben? Hat hier niemand das Bedürfnis einmal sauber zu machen. Wenigstens das eigene Haus und den Garten? Hat hier schonmal irgendjemand etwas von Umweltschutz gehört? Bedeutet einem hier die Welt auf der man lebt nichts?
Da werden hierzulande Millionen in Umweltschutz investiert, und dort wird der Müll gerade zu aus dem Fenster in den eigenen Garten geworfen. Es war wirklich traurig zu sehen wie achtlos die Menschen in manchen Teilen der Welt mit derselbigen umzugehen scheinen.
Wir waren froh an diesem Abend wieder ablegen zu können. Nicaragua war ein Land, das uns beiden überhaupt nicht zugesagt hatte und noch einen Tag hätten wir hier nicht verbringen wollen.
Die Tour bestand, wie bereits am Namen zu erahnen war, aus zwei Teilen: den Schlammtümpeln und einer Stadtrundfahrt durch León.
Gleich nach dem Frühstück ging es wie
Als wir an den Schlammtümpeln ankamen, drang schon beim Aussteigen aus dem Bus der Geruch von Schwefel in unsere Nasen. Wie auch in Guatemala gibt es in Nicaragua sehr viele Vulkane, von denen auch einige noch aktiv sind. Die ganze Erde hier scheint noch zu brodeln, daher auch die blubbernden Schlammtümpel.
Wir machten uns zu Fuß auf zu den Löchern im Boden, aus denen heißer Rauch und Schwefelduft aufstieg. In einigen Löchern sah man es nur dampfen, in anderen dagegen sah man richtig den Schlamm wie er Blasen schlug.
Die Schlammtöpfe waren ganz interessant, jedoch nichts umwerfendes. Und durch die regelrechte Belagerung der Einheimischen hatte man auch schnell das Bedürfnis wieder weiterfahren zu wollen.
Die Fahrt nach León dauerte noch etwa eine halbe Stunde. Dort angekommen schauten wir uns mit dem Guide die Kathedrale und den Marktplatz an. Dann war er auf einmal weg.
Alleingelassen von einem Guide, dessen Aufgabe es eigentlich gewesen wäre uns die Stadt zu zeigen, machten wir und die anderen Touristen dann eben alleine auf den Weg.
Steffen und ich gingen durch die ein oder andere Seitenstraße, aber so wirklich viel zu sehen gab es nicht. Es gefiel uns nicht in dieser Stadt und wirklich sicher fühlten wir uns hier auch nicht. Ständig wurde man von Einheimischen angequatscht die einem entweder etwas verkaufen oder einfach nur so Geld haben wollten.
Von allen Ländern die wir auf unserer Reise bereits gesehen haben und noch sehen werden, war Nicaragua mit Abstand das schlimmste. Hier wurde man als Tourist regelrecht ausgesaugt.
Wir waren froh als es Zeit war wieder abzufahren.
Ein anderer Punkt der uns hier besonders negativ auffiel war der ganze Müll. Es schien hier niemanden zu interessieren wo er seinen Müll ablud. Auf Seitenstreifen, in Vorgärten, in Wassergräben oder am Wegesrand: überall lagen leere Plastikflaschen und -tüten, Papkatons, Verpackungsmaterial usw.
Da werden hierzulande Millionen in Umweltschutz investiert, und dort wird der Müll gerade zu aus dem Fenster in den eigenen Garten geworfen. Es war wirklich traurig zu sehen wie achtlos die Menschen in manchen Teilen der Welt mit derselbigen umzugehen scheinen.
Wir waren froh an diesem Abend wieder ablegen zu können. Nicaragua war ein Land, das uns beiden überhaupt nicht zugesagt hatte und noch einen Tag hätten wir hier nicht verbringen wollen.
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