Freitag, 12. März 2010

21. Februar: Lima - Peru Tag II

Für unseren zweiten Tag in Lima hatten wir uns für die "Wildlife Lovers' Paradise Tour" entchieden. Da Steffen und ich beide immer gerne etwas machen wo man Tiere beobachten kann, schien diese Tour genau das Richtige für uns zu sein.

Von der MS Rotterdam ging es mit dem dem Bus zuerst zum La Punta Yacht Hafen. Dort stiegen wir dann in ein kleines Boot um, mit dem es kurz darauf auch schon raus auf See ging. Wir fuhren an vielen kleinen Inseln vorbei, von denen eine lange Zeit als Gefängnisinsel diente. Während der Fahrt konnte man bereits zig Pelikane und andere Wasservögel beobachten.

Da es an diesem Tag aber leider ziemlich bewölkt war, wurde es auf dem Boot dann doch ganz schön schnell frisch. Da halfen auch die Lifejackets leider nicht :-(

Aber da wir ja tapfer und hart im nehmen sind, fuhren wir einfach unerschrocken weiter; nahmen jede noch so große Welle mit, und ließen uns durchschaukeln :-)

Als wir uns den Palomino Islands näherten konnten wir bereits die ersten Pinguine sehen. Die Pinguine die hier leben heißen Humboldt Pinguine, deren Name sich von dessen Verbreitung an der Westküste Südamerikas ableitet, wo sie in Kolonien an nahrungsreichen Stellen des Humboldtstroms leben.
Humboldt Pinguine werden so etwa 60cm groß und bis zu 5 kg schwer.

Mit dem Boot konnten wir sehr nah an die Felsen herankommen, und so konnten wir wiederum viele schöne Fotos dieser kleinen Geschöpfe machen.

Nachdem wir den Pinguinen nun also bereits einen Besuch abgestattet hatten, fuhren wir weiter. Um nun noch die Seelöwen ausfindig zu machen, musste man eigentlich nur der Nase hinterher fahren. Denn der Gestank der von diesen Tieren ausging war unbeschreiblich :-)

Und kurz nachdem wir diesen "lieblichen" Duft zum ersten Mal in unseren Nasen hatte, sahen wir sie dann auch schon: hunderte von Seerobben und Seelöwen räkelten sich auf den Felsen, oder schwammen im Wasser.



Wer wollte, hatte hier die Möglichkeit selbst einmal mit diesen Tieren schwimmen zu gehen. Allerdings lehnten die meisten der Gäste dankend ab. Ob es nun das kalte Wetter und Wasser waren, die den ein oder anderen abschreckten, oder doch eher der widerliche Gestank bleibt offen. In meinem Fall, war es eine Mischung aus beidem :-)

Nachdem die beiden Freiwilligen und der Guide dann also für ein paar Minuten ihren Spaß im Wasser gehabt hatte, und wieder an Bord des Schiffes waren, fuhren wir wieder zurück.
Nach etwa drei Stunden waren wir wieder an unserem Ausgangsort und fuhren wieder mit dem Bus zurück zum Schiff.

Den Nachmittag verbrachten wir in der Gym, beim puzzeln oder an Deck der MS Rotterdam.




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