Nachdem bei Steffen in der Nacht nun auch der Magen-Darm-Virus ausgebrochen war, musste ich den heutigen Tag alleine verbringen. Er hatte leider striktes Ausgehverbot, und musste für die nächsten 24 Stunden isoliert in der Kabine bleiben.Während er müde und schlapp im Bett lag, ging ich erst frühstücken, und brachte
Da der Virus nun bereits seit einigen Tagen seine Runde auf dem Schiff machte, herrschten strenge Regeln und Vorschriften an Bord. Das Front Desk musste über jeden neuen Fall informiert werden, und so machte ich mich auf um die Formalitäten zu regeln.
Kurz nachdem ich dann wieder in der Kabine war, klingelte auch schon das Telefon. Dran war das medical department, die ein paar Fragen an Steffen hatten. Später am Tag würde dann auch nochmal ein Arzt vorbei schauen.
Nachdem alle Formalitäten geregelt, und der Arztbesuch organisiert waren, überredete mich Steffen dazu trotzdem von Bord zu gehen und mir einen schönen Tag zu machen.
Erstens war ich nur einmal hier, und zweitens war die Chance sich auf dem Schiff anzustecken größer als sonst wo. Und so packte ich meine Sachen und fuhr dann mit dem Shuttlebus nach Manta.
Die Fahrt dauerte nur etwa 10 Minuten. Ich lief ein wenig durch die Stadt und kaufte im nächsten Supermarkt ein paar Dinge die uns so langsam auszugehen drohten.
Obwohl es noch nicht einmal Mittag war, war es schon wieder sehr sehr heiß.
Steffen ging es mittlerweile wieder ein klein wenig besser als noch am Morgen. Dennoch musste er nach wie vor im Zimmer bleiben bis die Symptome mindestens 24 Stunden verschwunden waren.
Also verbrachte ich meinen Nachmittag dann eben in der Gym, lief ein bisschen durchs Schiff, brachte Steffen trockene Brötchen und Tee in die Kabine und setzte mich an Deck um Tagebuch zu schreiben. Immer hoffend, dass dieser Außnahmezustand bald vorüber sein, und es Steffen bald schon wieder besser gehen würde.
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